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Bauden

Rundweg LogoTipp:
Für Wanderer, die keine ganze Etappe gehen möchten, sind entlang des Harzer BaudenSteiges Rundwege ausgewiesen. Diese bieten die Möglichkeit, die Bauden in gemütlichen Halbtages- bis Tageswanderungen zu erreichen. Alle Rundwege sind mit dem ockerfarbenen Symbol gekennzeichnet. Ohne einen Weg doppelt zu gehen, kehren Sie bequem wieder zu Ihrem Ausgangspunkt am Parkplatz zurück.

Übersichtskarte

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Schlossberghütte Burgruine Scharzfels

37431 Bad Lauterberg im Harz
Telefon: 05524/997099
oder 0176/23745771

Öffnungszeiten bis 31.03.:
Mi. - So.: 11.00 - 17.00 Uhr
Montag u. Dienstag Ruhetag
Öffnungszeiten ab 01.04.:
Mi. - Mo.: 11.00 - 18.00 Uhr
Dienstag Ruhetag
zusätzliche Öffnungszeiten nach Absprache

www.burgruine-scharzfels.de

Lage am Harzer BaudenSteig:
Rundweg 5

Interessantes zur Baude

Die uneinnehmbare Burg

Neben der Schlossberghütte erhebt sich auf einem hohen Dolomitfelsen die Burg Scharzfels. Noch heute zeugen die Ruinen von der einst gewaltigen Anlage aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg war u. a. Sitz des Grafengeschlechts von Scharzfels, des Fürstentums Grubenhagen und der Grafen von Hohnstein. Auf Grund der Lage im Felsen galt sie lange Zeit als uneinnehmbar. Sie überstand sowohl den Bauernkrieg, als auch den 30jährigen Krieg.
Ihren Höhepunkt erreichte die Burg Scharzfels im 17. Jahrhundert, wo sie zur Festung und zum Staatsgefängnis ausgebaut wurde. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Burg durch französische Truppen zerstört. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten Sanierungsarbeiten. Vor allem die in Fels gehauenen Gänge und Kammern sind erhalten. Die Aussichtsplattformen auf dem Scharzfels bieten eine spektakuläre Aussicht auf das südliche Harzvorland.

Der Geist auf Scharzfels

tl_files/baudensteig/images/content/burg_u.jpg„Auf der Burg Scharzfels lebte im elften Jahrhundert ein edler Graf mit seinem schönen Weib, die dem Kaiser allzuwohl gefiel. Auf der Burg aber wohnte ein Hausgeist, der bisweilen den Burgbewohnern erschien, wenn ein Unglück bevorstand. Da nun einstmals der Graf und seine Gemahlin von einem Hoffeste in Goslar, zurück auf ihre Burg kamen, erblickten sie den Burggeist mit Augen voll Tränen und ahnten ein Unglück. Nicht lange danach kam ein Mönch aus dem Kloster Pöhlde, als Sendbote des Kaisers und entbot den Grafen in sein Kloster. Als der Graf hinweg war, kam der Kaiser bald nach der Burg hinauf, der Mönch, sein Vertrauter, begleitete ihn, und mit dessen Hilfe vollbrachte der Kaiser seinen schändlichen Willen an der arglosen Gräfin. Da entstand alsbald ein furchtbares Rumoren, der Geist warf die Dachungen der Türme ab. Er verfolgte den nichtswürdigen Mönch so eifrig und entsetzlich, daß dieser sich über dem Felsenufer des Harzflusses erhenkte. Den Kaiser reute lebenslänglich, was er getan. Der Geist litt auf dem Turm von Scharzfels nie mehr ein Dach“.
(Quelle: nach Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853)

 
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